Aktuelles
Infovideo
Betriebsvorstellung
über die Entwicklung
virtueller Rundgang
unser kostbares Wasser
aktiver Umweltschutz
Kids-Corner
 
aktiver Umweltschutz
Mehr als 25 Jahre Umweltschutz
Aktiver Gewässerschutz
Unser Beitrag


Unser Beitrag - Die Kläranlage geht uns alle an!


Wasser ist auch für uns Menschen des 21. Jahrhunderts noch immer ein unverzichtbares Lebensmittel. Daneben wird Wasser aber auch zur Reinigung und zum Waschen benutzt und wird so zu Abwasser, das wieder gereinigt werden muß. Der sorgfältige Umgang mit umweltschonenden Substanzen beim Gebrauch des Wassers ist ein wesentlicher Beitrag zum Funktionieren einer Kläranlage. In der Kläranlage wird nämlich von Mikroorganismen der Großteil der organischen Abwasserinhaltstoffe abgebaut bzw. umgewandelt.

Problematisch verhalten sich schwer oder nicht abbaubare Stoffe, die von den Kleinstlebewesen nicht entfernt werden können. Diese Verbindungen gelangen direkt in unsere Bäche und Flüsse oder reichern sich im Klärschlamm an. Im ungünstigsten Fall können die gesamten Mikroorganismen einer Kläranlage zerstört werden (z. B. bei der Einleitung von großen Mengen an Desinfektionsmitteln). Deshalb muß beim Einsatz von Haushaltschemikalien besonders auf die Inhaltsstoffe der verwendeten Produkte geachtet werden.

Womit putzen Sie? Und was befindet sich noch alles in Ihrem Putzschrank?
Misten Sie den überfüllten Schrank aus - straffen Sie das Sortiment auf wenige, brauchbare Reinigungsmittel. Wir helfen Ihnen dabei:

1. Schritt
Bevor Sie weiterlesen betrachten Sie in Ruhe Ihre Putzbrigade und stellen Sie sich die Fragen:
Womit putze ich täglich?
Ist es notwendig für jeden Zweck ein anderes Mittel zu verwenden?
Habe ich je die Gebrauchsanweisung gelesen und die Gefahrensymbole beachtet?

2. Schritt
Sie machen eine wichtige Entdeckung: "Reinigungsmittel sind Chemikalien!"

3. Schritt
Überlegen Sie kritisch!
Auf welche Reinigungsmittel kann ich in Zukunft verzichten?
Wie miste ich meinen Putzschrank sinnvoll aus?
Welche Mittel verwende ich in welchen Bereichen?
Was soll ich unbedingt beachten?

4. Schritt
Entscheiden Sie richtig! Welche Mittel verwende ich nun für welchen Bereich?

Küche
Geschirrspülmittel ohne Chlor- und Phosphatzusätze verwenden
Verschmutzungen im Backrohr sofort entfernen. Bei eingetrocknetem Schmutz Schmierseife auftragen, über Nacht einwirken lassen und dann mit einem Schwamm entfernen.
Verkalkungen der Kaffeemaschine mit Zitronensäure entfernen.
Ranziges, altes Speisefett oder Speiseöl gehört zur Altspeisefett-Sammlung. Küchenrollenpapier hingegen, das Sie zum Auswischen fettiger Pfannen verwendet haben, können Sie in die Biotonne oder auf den Komposthaufen werfen.

Waschmittel
Verwenden Sie zu Vollwaschmittel und Weichspüler Waschmittel auf Seifenbasis im Baukastensystem und vermeiden Sie nach Möglichkeit den Einsatz von Weichspülern. Der Weichspüler wird beim Spülvorgang nämlich gleichmäßig auf die Textilfaser verteilt. Er hat keine reinigende Funktion, sondern bleibt auf den Fasern hängen und macht dadurch die Wäsche flauschiger. Beim nächsten Waschvorgang muß der Schmutz der Wäsche samt dem Weichspüler, der auf den Fasern hängt, wieder entfernt werden. Einen angenehmen Duft erhalten Sie auch mit Lavendelsäckchen oder Pflanzenseifen im Wäscheschrank. Die Wäsche bekommt auch einen frischen Duft und wird zumeist auch flauschig, wenn sie im Wind trocknet.
Waschmittel sparsam dosieren. Für die Dosierung der Waschmittel ist die Härte Ihres Wassers von großer Bedeutung. Abgestimmt auf die Empfehlungen des Herstellers sollte die Dosierung des Waschmittels erfolgen. Vielleicht kann die Dosierung der Hersteller noch reduziert werden. Probieren Sie es einmal, unter Beobachtung der Ergebnisse, aus, das schont auch die Geldbörse.

Sanitärbereich
Milde Allzweckreiniger, Neutralreiniger oder Scheuermittel eignen sich für das Reinigen von Waschbecken und Badewannen.
Kalkablagerungen lassen sich mit Haushaltsessig oder Zitronensäure entfernen.
Gerüche verschwinden durch Lüften, Lavendelsäckchen, Duftöle.
Verstopfungen mit Rohrspirale oder Saugglocke beheben.
Verzicht auf Beckensteine, Luftverbesserer.

Fußböden
Teppiche saugen oder klopfen, Naßreinigung so lange wie möglich hinauszögern. Feucht Reinigen mit Essigwasser oder milde Seifenlösung verwenden.

Böden aus Kunststoff, Parkett oder Fliesen mit Neutralreiniger oder Schmierseife wischen.
Gewachste Holzböden nebelfeucht wischen. Einlassen mit Bienenwachsbalsam, nachwachsen mit natürlichen Wachsen.
Möbel
Kunststoffmöbel sowie furnierte Möbel trocken wischen oder mit Wasser und mildem Allzweckreiniger reinigen. Nicht mit Möbelpflege behandeln.
Vollholzmöbel falls notwendig, 1x pro Jahr mit Leinölfirnis oder Bienenwachs behandeln.

Fenster
Putzen mit Essigwasser (10 Teile Wasser, 1 Teil Essig) - in Sprühflasche geben. Bei fettigem Schmutz: 1 Schuß Geschirrspülmittel in die Sprühflasche dazugeben.

5. Schritt
Werfen Sie Reinigungschemikalien nicht einfach weg.
Bringen Sie Spezialmittel und unnötige Putzmittel zur Problemstoffsammlung
Überlegen Sie beim Kauf neuer Mittel immer - brauche ich das wirklich?


:: Aktuelles :: Betriebsvorstellung :: über die Entwicklung :: virtueller Rundgang :: unser kostbares Wasser :: aktiver Umweltschutz :: Kids-Corner :: Infovideo ::

 
externe Links werden im neuen Fenster geöffnet :: © 2001 Wasserverband Neufelderseen-Gebiet :: Ausführung: web steiner