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Indirekteinleiter - Abwasser von "Betrieben"

Als Indirekteinleiter gilt jeder Betrieb (jedes Unternehmen), der zusätzlich zu den häuslichen Abwässern weitere anfallende Abwässer, die in ihrer Beschaffenheit von häuslichen Abwässern abweichen, ins Kanalnetz entsorgt. Dazu zählen zum Beispiel Gastronomiebetriebe, Tankstellen, Werkstätten, fleischverarbeitende Betriebe, Industriebetriebe etc.

Indirekteinleiter sind seit Inkrafttreten der Indirekteinleiter-Verordnung 1988 (IEV) gesetzlich dazu verpflichtet, eine Mitteilung über ihr Abwasser zu machen. Es handelt sich dabei um eine Bringschuld:

Der betroffene Betrieb muss von sich aus aktiv werden und sich beim Kanalisationsunternehmen - in unserem Verbandsgebiet beim Wasserverband Neufelderseen-Gebiet - melden.

Die Indirekteinleitung bedarf einer schriftlichen Zustimmung des Kanalisationsunternehmens in Form eines Entsorgungsvertrages. Bei Nichteinhaltung drohen Verwaltungsstrafen.

Indirekteinleiter sind verpflichtet, die Abwasseremissionsverordnung (AEV) einzuhalten. Die Abwässer bedürfen teils einer Vorreinigung durch Mineralöl- bzw. Fettabscheider oder noch umfangreicheren Vorreinigungsmaßnahmen (z.B einer Fällung). Der Wasserverband Neufelderseen-Gebiet legt nach Prüfung der Antragsunterlagen mit jedem Indirekteinleiter vertraglich fest, ob überhaupt Vorreinigungsmaßnahmen (z.B. ein Fett- oder Mineralölabscheider) erforderlich sind, wenn ja, welche bzw. wie oft diese zu überprüfen sind.

Weiterführende Links zu mehr Informationen zum Thema "Indirekteinleiter"